Unser Verein
Am 20. August 1860 wurde der Turnverein Fechenheim gegründet. Ohne eigenes Gebäude oder Halle fand das Turnen im Freien statt. Erst 1874 beschließt man, eine Turnhalle zu bauen, die auch ein Jahr später in der Baumertstraße errichtet wurde. Erste Turnfeste fanden statt, an denen die Fechenheimer Turner teilnahmen.
1894 gründet sich ein weiterer Verein: „Vorwärts“, dieser kauft in der Pfortenstraße ein Grundstück und baut dort eine kleine Halle auf, verbunden mit einem Turnplatz. Schon bald führten beide Vereine das Gauturnfest gemeinsam durch.
1909 wurde eine Turn-Damenriege im Turnverein 1860 gegründet, ein Jahr später eine Mädchenabteilung. Zu dieser Zeit waren bereits über 300 Miglieder im Verein, im Turnverein Vorwärts immerhin 200.
Im ersten Weltkrieg wurden die Turnhallen zu Lazarette umfunktioniert, das Turnen fand zum Teil in Gaststätten statt. Im zweiten Weltkrieg durften nur Vereine weitergeführt werden, wenn sie überwiegend mit NSDAP-Mitgliedern besetzt waren. 1944 fällt die Turnhalle des Turnvereins 1860 einem Luftangriff zum Opfer und wird vollständig zerstört.
Nach einem kurzzeitigem Verbot aller Turn- und Sportvereine durch die Amerikaner trafen sich 1946 Mitglieder bestandener Vereine und gründeten die Sportgemeinschaft Fechenheim.
1956 wurde die neue Turnhalle in der Pfortenstraße eingeweiht. 1963 kommt es zu einer Fusion der alten Sportvereine und die Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim (TSG) wird gegründet. Mit über 900 Mitgliedern ist sie der stärkste Verein in Fechenheim. 1978 wird das gesamte TSG-Anwesen an die Saalbau GmbH verpachtet.
1985 feiert die TSG ihr 125-jähriges Jubiläum. Die Neugestaltung der Turnhalle wurde durchgeführt. Die TSG führt mit dem Bundestrainer Michael Deyhle eine Leichtathletikabteilung, 13 hessische Meister kommen aus ihr hervor.
1987 ist Fechenheim „Hammerwurfhochburg“. 13 deutsche Meister (Leichtathletik und Rasensport), 4 Süddeutsche Meister und 40 Hessische Meister gehen aus ihr hervor. 2004 waren sogar Teilnahmen an den Olympischen Spielen in Athen möglich. Susanne Keil, Andrea Bunjes und Betty Heidler nahmen teil.
Neben dem Leistungssport wurden alle Sportarten, die nachgefragt wurden, angeboten: (fast) alle Ballsportarten wie Volleyball und Handball, Kampfsportarten wie Judo und Karate, Tanzen (klassisch bis HipHop), Gymnastik und Trendsportarten, Gesundheitssport sowie Kinderturnen.
Grundlage der Vereinsarbeit ist das Bekenntnis aller Mitglieder des Vereins zur freiheitlichendemokratischen Grundordnung auf der Grundlage des Grundgesetzes der BundesrepublikDeutschland. Die TSG vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie der parteipolitischen Neutralität. Sie fördert die soziale Integration ausländischer Mitbürger.Die TSG tritt extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen. Der Verein bietet nur solchen Personen eine Mitgliedschaft an, die sich zu diesen Grundsätzen bekennen.